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Sucht
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allgemeine Definition
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„Aus den fundamentalsten menschlichen Verhaltensweisen kann Sucht werden. Ob es nun darum gehen mag, sich beschwingt zu fühlen, sich sexuell zu betätigen, zu essen, zu arbeiten – der Prozeß der Sucht kann die positivsten, kreativsten Energien in zerstörerische, demoralisierende Zwanghaftigkeit verwandeln."

Cames Patrick:
Zerstörerische Lust
Heyne 1983

kann jeder süchtig sein

Es gibt viele Erklärungsversuche, aber eine allgemeingültige Definition von Sucht gibt es nicht.

Sucht kommt nicht etymologisch (Herkunft und Geschichte von Wörtern) von „suchen“.
Das Wort wird zurückgeführt auf den althochdeutschen Stamm „sucht" (gotisch „sauhts“), was Krankheit bedeutet.

Sucht kann beschrieben werden als ein krankhaftes Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand, verbunden mit dem Zwang, sich in diesen Zustand immer wieder zu versetzen und keine Kontrolle/keine Macht mehr über dieses Verhalten zu haben.

Es gibt nichts, was wir nicht mißbrauchen können.

Viele Menschen glauben, Süchtige seien willensschwach, haltlos, asozial. Sie denken, Süchtige sollten sich doch zusammenreißen, und sich nicht so gehen lassen. Es fällt vielen Menschen schwer, Sucht als Krankheit zu sehen.

Man unterscheidet zwischen:

physischer (körperlicher) Abhängigkeit, wenn der Stoff in den Stoffwechsel eingebracht wird und der Entzug Schmerzen verursacht

und der

psychischen (geistige) Abhängigkeit, die über den körperlichen Entzug hinausgeht.

Sucht macht unfrei. Für die Alkoholkrankheit bedeutet dies, das der Süchtige sein Trinken nicht kontrollieren kann und somit körperlich, geistig und seelisch krank ist.

Selbstmitleid
Selbsthass
Vertrauen
SUCHT
kann jeder süchtig sein